Es ist schwer, eine Weihnachtsgeschichte zu finden, die so fest verankert ist wie A Christmas Carol. Charles Dickens veröffentlichte seine Novelle im Jahr 1843 und erfand damit im Grunde das moderne Konzept der Feiertagsstimmung für die Massen. Die Geschichte vom gierigen Geizhals und seinen gespenstischen Besuchen wurde so oft neu verfilmt, dass sie sich weniger wie eine Geschichte, sondern eher wie ein gemeinfreies Werk anfühlt.
Aber die wahre Freude liegt im Casting.
Jeder hat eine Meinung darüber, wer Ebenezer Scrooge am besten gespielt hat. Die Rolle ist eine Falle für Schauspieler. Man muss kalt genug sein, dass man zusammenzuckt, und verletzlich genug, dass man weinen muss. Im Laufe der Jahrzehnte haben einige der größten Künstler der Geschichte versucht, die Rolle des Dagobert zu übernehmen.
Alastair Sim bekommt den Respekt. Seine Fassung von 1951 wird oft als die endgültige Adaption bezeichnet. Er hat die mürrische Natur eingefangen, ohne die Menschlichkeit zu verlieren. Es ist subtil. Es ist britisch. Es ist scharf.
Dann haben Sie George C. Scott. Er hat es in den 1980er Jahren getan. Diese Version ist melodramatisch. Es ist theatralisch. Es ist fast zu viel. Aber Scott engagiert sich mit einer solchen Intensität, dass man nicht wegsehen kann. Er spielt den Erlösungsbogen eher wie ein Bühnenstück als wie einen Film.
Bill Murray bringt eine andere Energie mit. Seine Realverfilmung aus dem Jahr 2009 ist zynisch. Es ist geerdet. Es geht weniger um Geister als vielmehr um einen Mann, der sich in einer modernen Welt verirrt hat. Murray gibt Scrooge das Gefühl, ein Typ zu sein, den Sie vielleicht kennen. Er ist kein Monster. Er ist einfach müde.
Michael Caine spielt die Hauptrolle in einer Version, die sich an das Musikformat anlehnt. Es ist kitschig. Es macht Spaß. Er singt seinen Weg durch die Erlösung. Es ist nicht jedermanns Sache. Es ist laut.
Patrick Stewart übernimmt die Rolle in einer traditionelleren, originalgetreuen Adaption. Er verleiht der Aufführung Shakespeare-Gewicht. Man spürt die Geschichte. Du spürst die Schwere jedes Wortes. Es ist stattlich. Es ist würdevoll.
Jim Carrey macht Motion Capture in einem Animationsfilm aus dem Jahr 2009. Das ist eine polarisierende Entscheidung. Carrey ist ein Komiker. Er spielt die Körperlichkeit der Figur mit wilder Hingabe. Einige Kritiker nannten es zu viel. Es ist auf jeden Fall ausdrucksstark. Die Technologie ermöglicht einen Detaillierungsgrad, den Live-Action nicht erreichen kann. Der Auftritt ist energisch. Es ist manisch.
Guy Pearce übernimmt die Rolle mit einem differenzierteren, psychologischeren Ansatz. Er entfernt einen Teil der Karikatur. Er spielt einen Mann, der einfach kaputt ist. Es ist ruhiger. Es ist realistischer.
Welche Version definiert den Charakter für Sie?
Die Liste berühmter Schauspieler wächst weiter. Jeder bringt sein eigenes Gepäck mit. Jeder interpretiert die Geister anders. Alastair Sim ist der Klassiker. George C. Scott ist das Dramatische. Bill Murray ist der Moderne. Michael Caine ist das Musical. Patrick Stewart ist der Theatraliker. Jim Carrey ist der Animierte. Guy Pearce ist der Realistische.
Die Geschichte bleibt dieselbe. Die Geister kommen immer noch vorbei. Die Erlösung findet immer noch statt. Die Schauspieler ändern sich einfach.
Das ist die anhaltende Kraft von Dickens. Er hat eine Vorlage für Veränderungen geschrieben. Wir füllen es immer wieder mit unseren Lieblingsstars. Wir beobachten weiter, um zu sehen, wer

















