Warum blaue Monde seltener sind als Sie denken

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Mit dem Wort „once in a blue moon“ beschreiben Menschen etwas, das so gut wie nie passiert. Wir denken, es ist gleichbedeutend mit „selten“. Seine ursprüngliche Bedeutung war jedoch viel dramatischer. Es bedeutete unmöglich.

Diese Veränderung geschah nicht über Nacht. Seine Geschichte reicht bis ins 16. Jahrhundert zurück. Damals gab es ein Sprichwort: „Der Mond ist blau.“ Eine Lüge. Etwas, das nicht wahr sein konnte.

Im Jahr 1883 griff die Natur ein. Der Krakatau-Vulkan in Indonesien ist explodiert. Es war einer der heftigsten Vulkanausbrüche überhaupt. Vulkanasche ist nicht auf Indonesien beschränkt. Es umkreiste den Globus.

Zwei Jahre lang nahmen die Sonnenuntergänge nach der Explosion seltsame Farben an. Menschen berichten, dass sie einen blauen Mond gesehen haben. Es war keine Metapher. Es war eine physikalische Realität, die durch atmosphärische Partikel verursacht wurde. Die Asche filterte das Sonnenlicht und reflektierte blaue Wellenlängen.

Die Veranstaltung war möglich. Einfach ungewöhnlich.

Als sich die Welt an diese neue Realität anpasste, änderte sich auch diese Redewendung. „Einmal im Leben“ bedeutet nicht mehr „nie“. Ursprünglich bedeutete es „sehr selten“. Wir verlieren den Überblick über das Unmögliche. Wir spüren ein Gefühl der Knappheit.

Der Wandel von „unmöglich“ zu „selten“ führt zu einer großen Veränderung in der Art und Weise, wie wir das Außergewöhnliche ausdrücken.

Wenn Sie sagen, dass Sie einen blauen Mond sehen werden, sagen Sie kein Wunder voraus. Sie erwarten etwas Seltenes. Diese Worte tragen jetzt das Gewicht von Vulkanasche. Nicht nur alter Aberglaube.