Gerard Butler über Surviving Disaster: Die Strapazen hinter „Greenland 2“

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Schauspieler Gerard Butler sprach kürzlich über die Herausforderungen bei der Produktion und Hauptrolle in der Science-Fiction-Katastrophen-Fortsetzung Greenland 2: Migration und enthüllte einen zermürbenden Produktionsprozess, der ihn an körperliche und geistige Grenzen brachte. Der heute veröffentlichte Film erzählt die Geschichte der Familie Garrity, die fünf Jahre nach einem Kometeneinschlag durch eine postapokalyptische Landschaft navigiert und in Südfrankreich Zuflucht sucht.

Der einzigartige Fokus von „Greenland 2“

Regisseur Ric Roman Waugh wollte Greenland 2 von typischen Katastrophenfilmen unterscheiden, indem er die Folgen und die menschliche Reaktion auf eine Katastrophe betonte. Die meisten Filme konzentrieren sich auf das Anfangsereignis, während Waughs Fortsetzung sich mit der chaotischen Realität des gesellschaftlichen Zusammenbruchs befasst und die Charaktere dazu zwingt, sich schwierigen Entscheidungen über Überleben, Altruismus und Wiederaufbau zu stellen. Butler schlägt vor, dass dieser Ansatz beim Publikum Anklang fand, insbesondere angesichts der COVID-19-Pandemie, die das plötzliche, störende Szenario des Films widerspiegelte.

„Was passiert als nächstes? Wie überlebt man? Man muss einfach durchkommen und es bis zum Hals durchstehen.“ – Gerard Butler

Kollaborative Kreativität und kreative Spannung

Butlers Engagement ging dieses Mal über die Schauspielerei hinaus und übernahm die Rolle des Produzenten. Er beschreibt eine wettbewerbsorientierte, aber produktive kreative Partnerschaft mit Waugh, die von einer intensiven Debatte über das Geschichtenerzählen geprägt war. Der Schauspieler glaubt, dass ihre gegensätzlichen Stile – Waughs Vorliebe für fundierte, manchmal düstere Erzählungen gegenüber Butlers Streben nach Unterhaltung, Humor und Herz – ein notwendiges Gleichgewicht geschaffen haben.

Der physische Tribut des Filmens

Die Produktion in Großbritannien und Island erwies sich als körperlich anstrengend, da Butler fünf Filme hintereinander fertigstellte, darunter eine Rolle, die ein 90-Pfund-Kostüm erforderte. Er gibt zu, mitten in Greenland 2 einen Punkt des Burnouts erreicht zu haben, räumt jedoch ein, dass die gesundheitlichen Probleme der Figur ironischerweise zu den Umständen passten.

„Nach der Hälfte war ich fertig. Ich war ausgebrannt.“ – Gerard Butler

Der Schauspieler argumentiert, dass solche Rollen Belastbarkeit und die Bereitschaft, Härten zu ertragen, erfordern, was letztlich die Authentizität der Darbietung steigert.

Katastrophenfilme: Vom Spektakel zur Substanz

Butler ordnet „Greenland“ und seine Fortsetzung in das Erbe der Katastrophenfilme aus den 1970er Jahren ein und nennt „The Poseidon Adventure“ als seinen persönlichen Favoriten. Er behauptet, dass viele moderne Blockbuster dem visuellen Spektakel Vorrang vor der emotionalen Tiefe geben, während Greenland versucht, beides zu bieten. Die Fortsetzung, so schlägt er vor, erforscht tiefere Themen der menschlichen Verbindung, des Opfers und der spirituellen Dimension der Bewältigung existenzieller Bedrohungen.

Letztlich zielt „Greenland 2: Migration“ nicht nur darauf ab, zu unterhalten, sondern auch zum Nachdenken darüber anzuregen, was es bedeutet, angesichts einer globalen Katastrophe durchzuhalten und einen Beitrag zu leisten. Der Film legt nahe, dass es beim Überleben nicht nur um Spektakel geht, sondern um die dauerhafte Stärke des menschlichen Geistes.